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Altersgerechtes Wohnen.

Entschluss fassen

Gedanken machen über barrierefreies Wohnen.

Meist beginnt irgendwann ab 60 Jahren eine Phase des Umbruchs und der Neuorientierung. Die Kinder sind selbständig und aus dem Haus, finanziell stehen die meisten so gut da wie nie und auch beruflich wird es ruhiger. Den sogenannten „Herbst des Lebens“ im Blick, machen sich jetzt viele Menschen Gedanken über die Zukunft. Die persönliche Wohnsituation und wie man im Alter leben möchte, sollte in dieser Phase zur zentralen Frage gehören. Denn körperlich und geistig fühlt man sich (noch) fit. Ein perfekter Zeitpunkt, sich für das Alter aufzustellen und den ein oder anderen Traum (alternativ: Wohntraum) zu erfüllen.

Es sollte grundsätzlich so sein, dass Ihr Wohnraum zu Ihren aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen passt. So wie man in jungen Jahren als Familie mit ausreichend Zimmern und möglichst großem Spielgarten geplant hat, sollte man auch im Alter überlegen, was einem guttut. Fragen Sie sich also konkret: „Dient mir meine Wohnung bzw. mein Haus?“, oder „Diene ich meiner Wohnung bzw. meinem Haus?“. Falls Sie ersteres nicht mit Ja beantworten können, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Wohnraum Ihnen zukünftig mehr Nutzen als Aufwand beschert.

 
Altersgerecht Wohnen -  Gedanken machen: Wie möchte ich im Alter wohnen?

Altersgerechtes Wohnen - Jeder sollte sich Gedanken machen

Jeder sollte sich fragen: Wo möchte ich im Alter wohnen?

Die persönliche Wohnsituation und wie man im Alter leben möchte, sollte in dieser Phase zur zentralen Frage gehören. Denn körperlich und geistig fühlt man sich (noch) fit. Ein perfekter Zeitpunkt, sich für das Alter aufzustellen und den ein oder anderen Traum zu erfüllen.

Weil Sie Ihr Leben möglichst lange unbeschwert und selbstständig genießen möchten, ist es ratsam, dass Sie sich beizeiten mit dem Thema barrierefreies Wohnen beschäftigen. Vielleicht möchten Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung altersgerecht umbauen. Oder Sie können sich vorstellen, sich zu verkleinern, Ihr Haus zu verkaufen, und interessieren sich für altersgerechte Eigentumswohnungen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. In jedem Falle ist es von Vorteil, wenn Sie zuvor den Immobilienwert ermitteln, den Ihre Immobilie erbringt, um Ihren finanziellen Spielraum zu kennen.

 

Beratung für altersgerechtes Wohnen sorgt für Klarheit.

Es sollte grundsätzlich so sein, dass Ihr Wohnraum zu Ihren aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen passt. Ist Ihre Wohnung altersgerecht? Erfüllt Ihr Haus die Anforderungen an altersgerechtes Wohnen, oder ziehen Sie einen Umbau in Betracht? So wie man in jungen Jahren als Familie mit ausreichend Zimmern und möglichst großem Spielgarten geplant hat, sollte man auch im Alter überlegen, was einem guttut.

Fragen Sie sich also konkret: „Dient mir meine Wohnung bzw. mein Haus?“, oder „Diene ich meiner Wohnung bzw. meinem Haus?“ Falls Sie ersteres nicht mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Wohnraum Ihnen zukünftig mehr Nutzen als Aufwand beschert. Eine Beratung für altersgerechtes Wohnen verschafft Ihnen Klarheit, um Ihre Immobilie barrierefrei zu gestalten.

Checkliste

Wie möchte ich wohnen – jetzt und im Alter?

Platzbedarf
Leere Räume und ungenutzte Gärten erfordern Arbeit und Pflege. Haus- und Gartenarbeit dienen bis zu einem gewissen Grad der körperlichen Bewegung, werden aber durch körperliche Einschränkungen im Alter zur Belastung. Überlegen Sie, wie groß die alltägliche Belastung ist und ob Sie finanzielle Mittel für Gärtner und Reinigungshilfe freimachen möchten.
Barrierefreiheit
Sie wissen nicht, wie fit Sie mit zunehmendem Alter sind. Treppen, enge Flure, schwer zugängliche Duschen und Toiletten werden in fünf oder zehn Jahren als Rollstuhlfahrer vielleicht zum Hindernis. Umbauten mit barrierefreiem Hintergrund werden staatlich durch die KfW-Förderung unterstützt. Vielleicht Ihr neues Projekt?
 
Infrastruktur
Wenn irgendwann die Mobilität nachlässt, ist man dankbar für naheliegende öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittelgeschäfte und Apotheken. Aber auch die Erreichbarkeit von Cafés, Restaurants, Parks und Kultureinrichtungen sowie von Familie und Freunden sollten Sie mit einbeziehen, wenn Sie Immobilien zum Kaufen in Betracht ziehen. Altersgerechtes und barrierefreies Wohnen können Sie sich im Neubau oder ihrem umgebauten Eigenheim ermöglichen.
Reisen
Wenn Sie gerne verreisen und dies im Ruhestand mehr tun möchten, sollte dieser Aspekt mit in Ihre Planungen einfließen. Kleinere Immobilien sind auch in Abwesenheit pflegeleichter und ermöglichen ein altersgerechtes Wohnen ohne großen körperlichen Aufwand. Meist reicht es aus, wenn Vertraute ein paar Pflanzen wässern und regelmäßig den Briefkasten leeren, während Sie sich die Welt anschauen.
 
Soziale Kontakte
Wie wichtig ist Ihnen ein sozial aktiver Lebensstil, die Nähe zu Freunden und Familie? Wenn der Beruf wegfällt, gilt es, zunächst ruhigere Zeiten zu genießen, aber auch neue erfüllende Aktivitäten zu finden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren Lebensmittelpunkt an einen Ort und in eine Wohnform verlegen, wo sie möglichst lange am sozialen Leben teilhaben können.
 
Bedürfnis nach Selbstständigkeit
Kochen, einkaufen, Körperpflege betreiben und den Haushalt in Ordnung bringen – ohne Hilfe. Solange wie möglich selbständig zu bleiben, ist für die meisten von uns ein zentraler Wunsch im Leben. Wenn die kleinen Einschränkungen des Alters kommen, sollten bereits Rahmenbedingungen dafür geschaffen worden sein. Es können zum Beispiel geänderte bauliche Anforderungen sein, die Sie an Ihr Eigenheim stellen und die Ihnen eine Erleichterung im alltäglichen Leben verschaffen. Oder Sie verkaufen es und ermöglichen sich ein altersgerechtes Wohnen, indem Sie sich eine Eigentumswohnung in einem Neubau kaufen.

 

Tipp: Frühzeitig um eine Unterbringung kümmern!

Ganz gleich, welche Entscheidung Sie treffen: Wägen Sie ab und planen Sie rechtzeitig Ihren Weg in eine unbelastete, leichte Zukunft. Oft müssen die Kinder oder Enkel unter Zeitdruck eine angemessene Unterbringung für Senioren finden, die sich selbst nicht gekümmert haben, als sie es gekonnt hätten.
 

Option 1

Eigenes Haus altersgerecht umbauen.

Wir Deutschen bauen fürs Leben. Allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem wir bei der Neubau-Planung noch nicht an altersgerechtes Wohnen denken. Daher sind die meisten Häuser inklusive der Gärten viel zu groß, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Wenn Sie fest geplant haben, auch im Alter in Ihren vier Wänden wohnen zu bleiben, sollten Sie spätestens nach dem Auszug der Kinder über die zukünftige Nutzung Ihres Hauses nachdenken.
 

Vorteile

  • Vertraute, mit Erinnerungen erfüllte, Umgebung und Nachbarschaft
  • Projekt „Umbau“ bringt neuen Schwung in alte Räume und den Alltag
  • Staatliche Förderung von Umbauten mit barrierefreiem Zweck

Nachteile

  • Manche Häuser sind für einen barrierefreien Umbau nicht oder nur bedingt geeignet
  • Aufwand oft höher als der langfristige Nutzen
  • Umbauprojekte sind häufig anstrengend, „Stolpersteine“ nicht auszuschließen
  • Teuer (Architekt, Handwerk etc.)

Altersgerecht umbauen: Kosten variieren.

Umbauten sind zu diesem Zeitpunkt sinnvoll, da Küche, Bad & Co. in die Jahre gekommen sind und Sie sich beim Umbau altersgerechte Immobilien zum Vorbild nehmen können. Möglichkeiten, eine altersgerechte Wohnung zu schaffen, sind zum Beispiel: Geschosse oder Trakte abtrennen und vermieten, Durchgänge vergrößern, Treppen reduzieren bzw. liftfähig machen sowie Bäder und Küchen barrierefrei umbauen. Die Kosten für diese Umbauten variieren je nach Beschaffenheit und Lage von Haus und Wohnung.

Aber: barrierefreies Wohnen im Mietobjekt kann problematisch sein. Insbesondere in Mietwohnungen kann es schwierig werden, größere Umbauten zu tätigen. Wo ein Haltegriff im Bad noch kein Problem darstellt, kann die Installation einer Rampe am Eingang oder eines Lifts im Treppenhaus durchaus auf Widerstand beim Vermieter stoßen. Denn der muss am Ende sein Einverständnis geben.

 
Wohnen im Alter - das eigene Haus altersgerecht umbauen

Wohnen im Alter - das eigene Haus altersgerecht umbauen



Checkliste

Was kann oder sollte ich altersgerecht umbauen?

Im Grunde ist altersgerechtes Wohnen fast überall möglich. Es lohnt sich eine individuelle Prüfung, ob sich in finanzieller Hinsicht ein Umbau für altersgerechtes Wohnen rentiert. Doch was ist eigentlich notwendig, um eine Wohnung oder ein Haus altersgerecht umzubauen? Was ist erforderlich, damit barrierefreies Wohnen möglich ist? Hier eine kleine Checkliste:
  •  Klappsitz und Haltegriffe in der ebenerdigen Dusche
  •  Antirutsch-Untergrund in den Badbereichen
  •  Toilettensitz-Erhöhung und Haltegriffe am WC
  •  Ausreichend Rangierflächen für Rollstuhl (etwa 1,5 x 1,5 Meter) im Sanitärbereich und in der Wohnung. Lieber etwas sparsamer möblieren.
  •  Türen mindestens 80 cm breit
  •  Keine Treppen oder Stufen (es sei denn, ein Lifteinbau ist möglich)
  •  Gut erreichbare Steckdosen, unterfahrbare Arbeitsflächen und gut erreichbare Küchenschränke (herunterziehbar)
  •  Hohes Bett, um gut hinein- und hinauszukommen
  •  Keine Teppichböden, weil diese zu Stolperfallen werden. Besser glatte Bodenbeläge
  •  Fenster sollten leicht zu öffnen sein

Option 2

Den Neustart wagen - Altersgerechte Immobilie kaufen oder mieten.

Die nicht mehr zweckmäßige und zu große Immobilie privat verkaufen oder einen Makler einschalten und einen Neustart wagen. Warum nicht? Vieles spricht dafür. Durch den Hausverkauf entstehen finanzielle Mittel, die Sie in eine altersgerechte Immobilie, zum Beispiel eine Eigentumswohnung oder ein ebenerdiges Häuschen investieren können.  Wie hoch diese sind, können Sie hier herausfinden:

 
Was ist meine Immobilie wert? Hier kostenlose Bewertung erhalten.
Altersgerechtes Wohnen - Den Neustart wagen und die Immobilie verkaufen

Altersgerechtes Wohnen - Den Neustart wagen und die Immobilie verkaufen



Perfektes altersgerechtes Wohnen.

Die Umgebung kann dann auf die neuen Bedürfnisse perfekt ausgerichtet werden. Falls Kinder, Enkel und Freunde nicht mehr in der Nähe wohnen, könnte man auch in deren Richtung umziehen. Und: Falls Sie Ihre nicht altersgerechte, attraktive Immobilie verkaufen möchten, freut sich mit Sicherheit eine junge Familie darüber.

 

Vorteile

  • Finanzielle Mittel durch Hausverkauf
  • Perfekte Ausrichtung auf Ihre aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse (Umfeld, Infrastruktur usw.)
  • Keine oder wenige Umbauten
  • Neue Umgebung = frischer Wind im Leben

Nachteile

  • Barrierefreie bzw. -arme Wohnungen sind teilweise rar, nehmen aber zu
  • Einstellen auf eine neue Umgebung
  • Verlassen der vertrauten, erinnerungsbehafteten Immobilie kann schwerfallen

Option 3

Wohntrend mit Zukunft - Co-Housing.

Co-Housing ist ein spannender Gemeinschafts-Wohntrend, der in Zukunft sicher an Bedeutung gewinnt. Denn in einer Co-Housing-Siedlung wohnt man gemeinsam mit ähnlich eingestellten Menschen, mal Jung gemeinsam mit Alt, mal Berufstätige, mal Senioren – je nach Konzept. Entstanden ist der Trend in Dänemark - er unterstützt das soziale Miteinander.
 
Co-Housing - Leben in Gemeinschaft

Co-Housing - Leben in Gemeinschaft



Im Alter in Gemeinschaft wohnen

Wichtig dabei: die Privatsphäre ist durch eigene Wohnräume gesichert. In Gemeinschaftsräumen kann man zusammenkommen, auch die Bewirtschaftung erfolgt häufig gemeinsam und unter nachhaltigen Aspekten. Co- Housing-Konzepte sind somit sehr individuell. Da grundsätzlich Hilfsbereitschaft besteht, kann man in der Gemeinschaft auch alt werden.

 

Vorteile

  • Soziales Miteinander
  • wirkt gegen Vereinsamung im Alter
  • Gemeinsame Bewirtschaftung und gegenseitige Hilfsbereitschaft füllen den Tag und geben Sinn
  • Meist Eigentumswohnungen mit entsprechenden Einflussmöglichkeiten
  • Generationenübergreifendes Leben möglich

Nachteile

  • Eher geringe Verbreitung
  • Teils längere Entstehungszeiten, daher frühzeitig informieren und planen
  • Regionale Flexibilität erforderlich

Option 4

Senioren-Residenzen - Auf Wunsch mit Dienstleistung.

Für manche ist es nur das Mittagessen, Einkaufen oder Wäschewaschen, das zur täglichen Belastungsprobe wird. Andere empfinden es beruhigend, wenn im Notfall sofort medizinische Hilfe vor Ort ist. Wieder andere sind gesundheitlich eingeschränkt und auf kontinuierliche Hilfe und Pflege angewiesen. Wohnen mit der Möglichkeit, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
 
Seniorenresidenz - altersgerechtes Wohnen mit Service

Seniorenresidenz - altersgerechtes Wohnen mit Service



Altersgerechtes, barrierefreies Wohnen mit Service.

Natürlich können Sie zahlreiche Dienstleistungen wie mobiles Mittagessen oder Einkaufsservices auch in Ihre barrierefreie Mietwohnung bestellen. Im betreuten Wohnen profitieren Sie von sozialen Kontakten, Veranstaltungen, Ausflügen und der Zuwendung der sich kümmernden Mitarbeiter*innen vor Ort. Vor dem Einzug lohnt sich ein Gespräch mit Krankenkasse und Pflegekasse, um Zuschüsse zu erfragen und genauer kalkulieren zu können.

 

Vorteile

  • Dienstleistungen je nach Bedürfnis buchbar
  • Lange Selbstständigkeit bis ins hohe Alter
  • Soziale Gemeinschaften und Kontaktmöglichkeiten zu Gleichgesinnten

Nachteile

  • Teurer als normale Mietwohnungen, wenn man (noch) keine Dienstleistung in Anspruch nehmen muss
  • Häufig lange Wartezeiten, daher rechtzeitige Planung
  • Genaue Information und Bedürfnisanalyse erforderlich, da sich die Dienstleistungsangebote von Residenz zu Residenz unterscheiden
  • Eher hoher Altersdurchschnitt: Viele Ältere fühlen sich für betreutes Wohnen zu jung

Option 5

Verrentung der eigenen Immobilie - zusätzliche Geldquelle für Eigentümer.

Zuhause alt werden und Rente erhalten – oder Verkauf der Immobilie planen? In der eigenen Immobilie wohnen, ohne Miete zu zahlen, oder diese verkaufen oder vererben? Diesen Wunsch haben Sie sich bereits vor Jahren erfüllt und damit eine gute Entscheidung für sich selbst und auch für Ihre Altersvorsorge getroffen. Immobilienbesitzer haben sich mit der eigenen Immobilie einen dauerhaften Vermögenswert und damit die perfekte Form der Altersvorsorge geschaffen.
 

Im Alter in der eigenen Immobilie wohnen.

So können Sie sich entspannt zurücklehnen und die Zukunft unbesorgt auf sich zukommen lassen. Was gibt es Schöneres, als das Leben in der eigenen lieb gewonnenen Immobilie zu genießen? Freunde und Verwandte zu sich einzuladen oder ein nettes Pläuschchen mit den Nachbarn zu halten? Und am liebsten möchten wir doch auch dort, in unserem gewohnten Umfeld, alt werden.Aber kann dies ohne Weiteres funktionieren? Ist vielleicht auf Dauer ein Umbau für altersgerechtes Wohnen erforderlich, oder sind noch andere Veränderungen notwendig? Gibt es auch Wünsche, die bisher unerfüllt geblieben sind, weil das nötige Kleingeld für andere Dinge verwendet werden musste? Erfahren Sie auf den nächsten Seiten, welche Möglichkeiten Ihre eigene Immobilie Ihnen eröffnen kann, von denen Sie bisher noch gar nichts geahnt hatten. Sie werden überrascht sein.
 

Immobilie verkaufen und trotzdem wohnen bleiben.

Ihre Immobilie verkaufen und nutzen? Oder im Alter umziehen und sich verändern? Können Sie sich vorstellen, Ihre Immobilie zu verkaufen, um mehr vom Leben zu haben? Diese Frage werden Sie vermutlich auf Anhieb mit Nein beantworten. Verständlich, warum sollten Sie auch verkaufen? Sie fühlen sich zu Hause wohl und möchten gerne in Ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Es gibt aber eine Möglichkeit, Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verkaufen, vom Verkaufserlös zu profitieren und trotzdem im bisherigen Zuhause wohnen zu bleiben. Diese Möglichkeiten nennen sich „Nießbrauch“ und „Dauerwohnrecht“ und der Gesetzgeber definiert diese besonderen Wohnformen wie folgt:
 

Nießbrauch
(§§ 1030 ff. BGB) Der Nießbrauch ist das Recht, alle Nutzungen einer fremden Sache zu ziehen. Bei Immobilien kann es zum Beispiel das Recht sein, lebenslang in einem Haus oder einer Wohnung zu leben oder ein Grundstück zu nutzen. Der Eigentümer und der Nießbraucher teilen sich die Rechte an der Immobilie: Dem Eigentümer gehört die Immobilie. Der Nießbraucher darf die Immobilie entweder in vorher bestimmter Weise oder uneingeschränkt nutzen, und dies meist lebenslang. Das Nießbrauchrecht kann der Nießbraucher weder vererben noch veräußern. Ein mit einem Nießbrauch belastetes Grundstück ist im Allgemeinen nicht zur Beleihung geeignet. Denn dem Eigentümer bleibt gegenüber dem Nießbraucher nur das (unmittelbare) Eigentumsrecht – er kann die Immobilie nicht selbst nutzen. Daher würde sich bei einer Zwangsversteigerung nur schwer ein Bieter für eine solche Immobilie finden.
Dauerwohnrecht
(§§ 31 ff. WEG) Das Dauerwohnrecht ist ein übertragbares, beschränkt dingliches Recht. Es berechtigt, eine bestimmte Wohnung unter Ausschluss des Eigentümers zu bewohnen oder in anderer Weise zu nutzen. Da der Nutzer nicht Eigentümer der Wohnung ist, kann er sie jedoch zum Beispiel nicht mit einer Hypothek belasten. Auch darf er keine eigenmächtigen Veränderungen am Gebäude durchführen. Das Dauerwohnrecht kann unbefristet oder zeitlich begrenzt gelten. Eine Kündigung wie bei einem Mietverhältnis ist in dieser Zeit ausgeschlossen.


Die eigene Immobilie verkaufen und darin wohnen bleiben?

Sie fragen sich vielleicht, warum Sie das tun sollten. Hier einige Beispiele, die zeigen, warum es durchaus lohnend sein kann, die eigene Immobilie zu verkaufen und dank gesetzlicher Regelungen sorgenfrei dort wohnen zu bleiben. Irgendwann kommt jedes Haus in die Jahre, kleinere Umbauten und Renovierungsmaßnahmen werden erforderlich, damit es weiterhin einfach bleibt, in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. Haben Sie die möglichen Kosten schon einmal überschlagen? Oder haben Sie vielleicht auch schon Maßnahmen im Kopf, die Sie in Ihrer Immobilie gerne umsetzen möchten, für die aber bisher das nötige Geld nicht da war? Und sicher haben Sie schon davon gehört, dass der Wert der Immobilien immer weiter steigt.

Fragen Sie sich nicht auch, wie Sie als Eigentümer davon profitieren können? Und hegen Sie nicht auch einen unerfüllten Wunsch, von dem Sie schon lange träumen, den Sie sich aber bisher nicht erfüllt haben? Weil andere Dinge wichtiger waren als z. B. eine Kreuzfahrt? Und kommt es Ihnen zu guter Letzt nicht auch gelegentlich so vor, als wenn die monatliche Rente gerne etwas höher sein dürfte? Aber woher das Geld für diese oder weitere Wünsche nehmen? Die einfache Lösung lautet: Die eigene Immobilie verkaufen und darin wohnen bleiben und gleichzeitig Rente aus der eigenen Immobilie erhalten.

 

Ablauf einer Immobilienverrentung:

Das bisher Gelesene hört sich gut an? Wie können Sie es in die Tat umsetzen? Ganz einfach:
  • Beratungstermin:
    Sie sprechen uns an und wir vereinbaren einen gemeinsamen, unverbindlichen und individuellen Beratungstermin.
     
  • Immobilienbewertung:
    Wir bewerten zunächst einmal Ihre Immobilie anhand der aktuellen Marktgegebenheiten.
     
  • Käufersuche:
    Wir suchen geeignete Käufer und greifen dabei auch auf unsere Interessentendatei zurück.
     
  • Besichtungstermine:
    Die Besichtigungen Ihrer Immobilie mit geeigneten Käufern übernehmen wir für Sie.
     
  • Notar:
    Ist ein Käufer gefunden, werden gemeinsam mit einem Notar alle Regelungen zur Kaufpreiszahlung und zu Ihrem lebenslangen Wohnrecht/Nießbrauch getroffen.
     
  • Verkauf:
    Der Verkauf findet statt, Sie erhalten den Verkaufserlös und verwenden das Geld.
     
  • Immobilienverrentung:
    Sofern eine Immobilienverrentung für Sie in Frage kommt, arbeiten wir mit einer namenhaften Verrentungsgesellschaft zusammen, die Ihnen bei der Planung Sicherheit bieten kann.

     

Es geht natürlich auch anders:

Was möchten Sie in den nächsten Jahren mit Ihrer Immobilie tun? Sie entscheiden natürlich, wie es in Ihrem Leben und mit Ihrer Immobilie weitergehen soll. Diese Alternativen kommen für Sie natürlich auch in Frage: 
  • Möchten Sie ggf. Umbauten vornehmen, um dort barrierefrei wohnen zu können?
  • Wird Ihnen das eigene Heim langsam doch zu groß und Sie überlegen, sich zu verkleinern?
  • Eine Einliegerwohnung ausbauen?
  • Ihre Immobilie auf Ihre Kinder übertragen?
  • Oder das Zuhause doch verkaufen und sich bspw. eine kleinere, zentraler gelegene Wohnung zu zulegen?
Egal, welche Idee Sie haben, wir begleiten Sie in allen Phasen. Sprechen Sie uns gerne an!


 
Hier Verkaufsoptionen prüfen lassen

Veränderung macht Sinn

Wohnen im Alter heißt, Ihren Lebenstraum zu leben.

Manchmal führt der Weg zur Verbesserung über Veränderung. Natürlich fällt es nicht immer leicht, das bekannte Umfeld zu verlassen und sich zu verändern. Schließlich ist die Wohnung oder das Haus meist über viele Jahre hinweg ein persönlicher Rückzugsort und somit auch eine Art „sicherer Hafen“ gewesen. Doch irgendwann muss man sich die Frage stellen: Passt meine Wohnsituation noch oder ist es an der Zeit, neu zu denken und vorausschauend meinen Wohntraum fürs Alter zu planen?

Die Altersgerechte Wohnung bietet viel Vorzüge. Wir unterstützen Sie gerne dabei, Ihren persönlichen Wohntraum zu finden. Nehmen Sie Kontakt mit unseren LBS-Immobilienexperten auf. Gut zu wissen: Die Immobilienmakler von LBS und Sparkasse gehören laut der Studie „Faire Makler“ von FOCUS MONEY 2022 zum fünften Mal in Folge zu den fairsten Maklern Deutschlands.
 


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Wichtiger Hinweis: Die vorangehenden Texte dienen der ersten Information und  Orientierung. Sie sind keine Rechtsberatung und ersetzen nicht die Fachberatung durch einen Notar oder Anwalt.
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