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Solaranlage fürs Eigenheim.

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Die Kosten für Photovoltaik beim Einfamilienhaus halten sich in Grenzen.

Die Kosten für eine Solaranlage beim Einfamilienhaus amortisieren sich schnell

Solaranlage für das eigene Haus

Der Wandel in der Energiewirtschaft und mit ihm die Umstellung auf nachhaltige Stromerzeugung ist mit Sicherheit eines der Megathemen unserer Zeit.

Die fossilen Ressourcen unseres Planeten sind begrenzt, die Energieerzeugung aus Kohle und Erdgas treiben den CO2-Ausstoß nach oben und zusätzlich wird weltweit immer mehr Energie benötigt. Auch in Deutschland. 

 

Mit Solaranlage fürs eigene Haus Kosten sparen!

Faszinierend ist, dass die Kraft der Sonne zum Greifen nah ist. Um sie als Energiequelle zu nutzen und Kosten zu sparen, benötigen Sie eine Photovoltaikanlage. Deren Solarmodule nehmen die Sonnenenergie auf, die durch einen Wechselrichter in unmittelbar nutzbaren Haushaltsstrom umgewandelt wird. Ein Haus mit Solaranlage ist eine gute Möglichkeit, zum Klimaschutz beizutragen und dabei im besten Fall noch langfristig zu sparen und die Immobilie aufzuwerten.

 

Sonnenscheindauer ermöglicht Solarstrom für Eigenbedarf

Der Stromverbrauch in Deutschland steigt - hierzulande rechnet die Bundesregierung bis 2030 mit einem Mehrbedarf von etwa zehn Prozent zu bisherigen Planungen. Klimaziele und der Trend zum E-Auto treiben den Stromverbrauch nach oben. Die Energie muss aber irgendwo herkommen. Umso beruhigender, dass man eigentlich direkt an der Stromquelle sitzt. Bei einer mittleren jährlichen Sonnenscheindauer von 1.300 bis 1.900 Stunden pro Jahr bestehen in Deutschland gute Voraussetzungen für die Gewinnung von Solarstrom im großen Stil oder für den Eigenbedarf mit einer Solaranlage für zuhause.

 

Tipp: Diese Solarzellen gibt es.

  • Dickschicht-Solarmodule: sind leistungsstark, besitzen eine Lebensdauer von bis zu 25 Jahren und nutzen als Halbleitermaterial kristallines Silizium, dass als ungefährlich gilt.
     
  • Dünnschicht-Solarmodule: sind sehr dünn und leicht. Sie sind zeit- und kostengünstig herzustellen, allerdings auch weniger leistungsstark und sie enthalten teils bedenkliche Materialien (z.B. Cadmiumtellurid oder Stickstofftrifluorid). Gefährlich könnte es dann werden, wenn diese Stoffe durch Brände oder Defekte freigesetzt werden.

Wie teuer ist eine Solaranlage für mein Haus?

Eine Solaranlage, die ein Einfamilienhaus mit einer Leistung von rund 6 bis 10 kWp Strom versorgen kann, kostet je nach Modell rund 6.000 bis 12.000 Euro in der Anschaffung - einschließlich Planung und Montage. Ein Stromspeicher mit einer Leistung von 6 bis 10 kWh kann die Kosten noch einmal verdoppeln. Photovoltaikanlagen sind nicht sonderlich aufwendig in der Wartung, die Betriebskosten dadurch gering.

 

Gute Ökobilanz von Sonnenenergie?

Die Herstellung einer Solaranlage fürs Haus benötigt viel Energie, was aber binnen weniger Jahre durch die positiven Effekte der Solaranlage für zuhause kompensiert ist. Die Materialien, aus denen eine Solaranlage fürs Eigenheim besteht, sind abhängig vom Modell. Dickschicht-Module sind die umweltfreundlichere Wahl und zum Glück auch am weitesten verbreitet beim Bau von Photovoltaikanlagen für Hausbeitzer. Haben die Solarmodule schließlich ausgedient, gehen sie als Elektromüll laut Elektronikgerätegesetz zurück an den Hersteller oder zum Wertstoffhof, wo sie zu 80 bis 95 Prozent recycelt werden.
  • Eine moderne Solaranlage fürs Haus, die der Gewinnung von Strom dient, spart mit ca. 5 kWp Auslastung rund 2 Tonnen CO2 pro Jahr. Das ist ungefähr die Menge, die 160 Bäume jährlich an CO2 kompensieren - also schon ein kleiner Wald. 
     
  • Ein Haus mit Solaranlage setzt bei der Erzeugung von Strom keine Luftschadstoffe (z.B. Feinstaub) und keine Treibhausgase (z.B. CO2) frei. 
     
  • Die Sonne gilt mit ihrer freigesetzten Wärme als größte Energiequelle der Erde und bietet nahezu unbegrenzte Energie.
     
  • Eine Solaranlage kann man an fast allen Orten der Erde zur Erzeugung von Strom für den Eigenbedarf nutzen. Auch an bewölkten Tagen produziert eine Solaranlage auf einem Eigenheim Strom, wenn auch weniger als an sonnigen Tagen.
Fazit: Zwar verbraucht die Herstellung viel Energie, insgesamt ist die Ökobilanz von Solaranlagen für den Privathaushalt aber positiv. Dabei sind Dickschicht-Solarzellen aufgrund ihrer Materialien, Effizienz und Lebensdauer empfehlenswert.

Solaranlage fürs Haus und Elektromobilität ergänzen sich perfekt.

Nicht mehr tanken müssen: Noch vor wenigen Jahren ein weit entferntes Szenario. Heute sind Elektroautos, E-Bikes und E-Scooter die Fahrzeuge der Stunde und wenigstens der nahen Zukunft. Will man diese emissionsfrei nutzen, ist Solarenergie eine gute Möglichkeit. Moderne Haustechnik wie eine Wallbox (= Ladepunkt) zum Aufladen des Elektroautos in der eigenen Garage wird aktuell durch die KfW mit einem Zuschuss von 900 Euro gefördert (KfW 440). Voraussetzung für die Förderung ist jedoch, dass der für die Ladestation genutzte Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Das kann eine eigene Photovoltaik- Anlage oder ein Ökostrom-Vertrag beim Energieversorger sein. 

 

Eine Solaranlage fürs Haus wird sich auch langfristig positiv auf den Marktwert Ihrer Immobilie auswirken. Sie möchten wissen, was Ihr Haus schon jetzt wert ist?

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Fazit. Der selbsterzeugte Solarstrom kostet Sie nichts (außer Miet- bzw. Anschaffungskosten) und die schweißtreibende Suche nach E-Parkplätzen entfällt. Wer die Investition in E-Mobilität plant, sollte über alternative Energiequellen, wie Solarstrom nachdenken. 

Lohnt sich Photovoltaik für ein Einfamilienhaus?

Die Steigerung der Strompreise ist eine Langzeitentwicklung. Seit der Liberalisierung des Strommarktes im Jahre 1998 haben sich die Preise fast vervierfacht. In der 10-Jahres-Betrachtung gab es seit dem Jahr 2012 einen kontinuierlichen Preisanstieg bei den Privathaushalten um 23 % von 25,89 Cent auf 31,89 Cent pro Kilowattstunde. Die wichtigsten Bestandteile, aus denen der Strompreis errechnet wird, sind Steuern, Umlagen und Abgaben. Auch die EEG-Umlage (EEG = Erneuerbare-Energien-Gesetz), die seit dem Jahr 2000 die Einspeisung von erneuerbaren Energiequellen regeln soll, spielt dabei eine Rolle, denn sie steigt tendenziell. 

 

Überblick Strompreise: 2012 - 2021

Durchschnittliche Strompreise für Privat-Haushalte in Deutschland; Quelle: BDEW 2021

Beispiel Stromkostenvergleich.

Kosten und Verbrauch: Photovoltaik beim Einfamilienhaus

Wie hoch sind der Stromverbrauch und die Kosten für eine 4-köpfige Familie im Einfamilienhaus, Jahresverbrauch ca. 4000 kWh, mit und ohne 5,0-kWp-Photovoltaik*?


 
Ohne Photovoltaik Mit Photovoltaik (30 % Autarkie) Mit Photovoltaik (40 % Autarkie)
Stromverbrauch 4000 kWh Stromverbrauch/Produktion: Jährliche Produktion: 4.750 kWh; Eigennutzung (Autarkie 30 %): 1.662,50 kWh; Einspeisung: 3.087,50 kWh; Benötigter Reststrom: 2.337,50 kWh Stromverbrauch/Produktion: Jährliche Produktion: 4.750 kWh; Eigennutzung (Autarkie 40 %): 1.900 kWh; Einspeisung: 2.850 kWh; Benötigter Reststrom: 2.100 kWh
Monatliche Kosten Bezug Stromversorger**: 117,00 € Monatliche Kosten Solaranlage 70,00 € (Pauschale Miete/Pacht)****: zzgl. Bezug Stromversorger**: + 68,00 € abzgl. Einspeisevergütung***: - 19,00 € Monatliche Kosten Solaranlage, ca.: 70,00 € (Pauschale Miete/Pacht)**** zzgl. Bezug Stromversorger**: + 61,25 € abzgl. Einspeisevergütung***: - 17,50 €
Monatliche Gesamtkosten: 117,00 € Monatliche Gesamtkosten: 119,00 € Monatliche Gesamtkosten: 113,75 €


* Die hier gezeigten Berechnungen sind unverbindlich.
** 0,35 Euro/kWh
*** Stand August 2021: 7,36 Cent/kWh
**** Monatliche Kosten von 70,00 Euro mit 20 Jahren Preisbindung (z.B. als Miet-/Pachtlösung) / entspricht einem durchschnittlichen Preis für eine PV-Anlage von 16.800 Euro, inkl. geschätzter Betriebskosten von 200,- jährlich.


Fazit. Fazit: Es ist wohl davon auszugehen, dass der Strompreis für private Hausbesitzer auch in Zukunft steigen wird. Laut einer Studie von Prognos im Auftrag der VBW (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) wird es in den nächsten 10 Jahren zu einem deutlichen Anstieg der Strompreise an der Börse kommen. Diese Erhöhung wird auch vor privaten Haushalten wohl nicht Halt machen. Unser Beispiel zeigt, dass eine Solaranlage für Strom mit steigender Autarkiequote günstiger wird im Vergleich zum klassischen Strombezug. Nicht eingerechnet sind Förderungen und weitere Vorteile wie die Rendite beim Aufladen von E-Fahrzeugen mit Sonnenenergie. 
  

Stromspeicher - Ja oder Nein?

Die Stromerzeugung soll Ihren Bedürfnissen und Ihrem Lebensstil dienen.
  • Haben Sie die Möglichkeit, tagsüber und bei Sonnenstrahlung Elektrogeräte und Wallbox zu nutzen, können Sie auch ohne Stromspeicher einen effizienten Eigenverbrauch erreichen.
     
  • Findet der Stromverbrauch hauptsächlich zu abendlichen Zeiten statt, sollten Sie über einen Stromspeicher nachdenken.

Tipp:

Nach 20 Jahren wird keine Einspeisevergütung mehr gezahlt. Dann handelt es sich um eine Post-EEG-Anlage. Spätestens jetzt macht ein Stromspeicher Sinn, der den Eigenverbrauch der PV-Anlage erhöht. Die Einspeisevergütung ändert sich monatlich und beträgt 7,36 Cent (Wert von August 2021).

Trägt eine Solaranlage auf dem Haus zur Wertsteigerung meiner Immobilie bei?

Der Wert einer Immobilie wird durch verschiedene Faktoren gemessen. Neben der Lage, die besonders relevant für die Wertermittlung ist, sind Zustand und Ausstattung von Bedeutung. Dass eine moderne, zukunftsorientierte Energieerzeugung positiv zur Bewertung einer Immobilie beiträgt, liegt somit wohl auf der Hand. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine neue Immobilie planen oder bereits in Ihren eigenen vier Wänden leben. Besonders bei Neubauten ist es enorm wichtig, auf eine nachhaltige und zukunftsfähige Bauweise zu achten.

Sinnvolle Investitionen in die eigene Immobilie sind immer empfehlenswert. Möchte man sein Haus irgendwann einmal veräußern oder vererben, trägt die hochwertige und zukunftsorientierte Ausstattung, zu der zur auch eine Solaranlage zählt, zur Wertsteigerung bei. Auch wer die Immobilie als Altersvorsorge einplant, sollte auf einen einwandfreien Zustand achten. 

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