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LBS Immobilienmakler

Bontitätsprüfung vor dem Immobilienverkauf.

Durch eine Bonitätsprüfung holt sich der Vertragspartner die Sicherheit ein, dass sein Gegenüber zahlungsfähig und -willig ist. Finanzielle Risiken lassen sich so vermeiden. Insbesondere vor dem Immobilienverkauf lassen sich unnötige Besichtigungstermine vermeiden, wenn die Bonität des Interessenten geprüft ist. 

Beim Käufer kommen beim Bonitätscheck Fragen auf – welche Daten werden abgefragt, wie kommt das Ergebnis zustande und was bedeutet der Score für die persönliche Kreditwürdigkeit?
Kredit

Die Bonitätsprüfung – das sollten Sie wissen

Bei einem Immobilienkauf wird ein Kredit ohne eine Bonitätsprüfung nicht vergeben. Genauso verlangen Verkäufer einer Immobilie eine Bonitätsprüfung des potenziellen Käufers, um sicherzustellen, dass dieser in der Lage ist, das Haus oder die Wohnung bezahlen zu können.

Bei Begleitung des Verkaufs durch einen LBS-Makler kann sich der Immobilienverkäufer sicher sein, dass die Interessenten bereits vor der Besichtigung finanzgecheckt sind. Dadurch wird zum einen "Besichtigungstourismus" vermieden, und zum anderen erhält der Interessent in dem Finanzierungsgespräch mit den LBS-Finanzierungsexperten einen Überblick über seine finanziellen Möglichkeiten und eine individuelle Finanzierung. Gleichzeitig wird in dem Finanzierungsgespräch auch über aktuelle Fördermöglichkeiten gesprochen.



 
Eine Bonitätsprüfung gibt den Käufern und Verkäufern Sicherheit

Eine Bonitätsprüfung gibt den Käufern und Verkäufern Sicherheit

Bonität

Was ist die Bonitätsprüfung und was wird abgefragt?

Bei einer Bonitätsprüfung überprüft man die Bonität bzw. Kreditwürdigkeit eines potenziellen Vertragspartners. Dabei kann es sich um Privatpersonen oder Unternehmen handeln. Die Bonität beschreibt die Fähigkeit und den Willen einer Person, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Einschätzung der Bonität basiert dabei auf externen Daten von Auskunfteien (z.B. Schufa), die mit Personendaten wie Name, Alter, Geschlecht und Anschrift abgeglichen werden. Gemeinsam mit Daten zum früheren Zahlungsverhalten lässt sich so die Bonität prüfen.
Dauer

Wie lange dauert eine Bonitätsprüfung?

Wie lange die Zeitspanne zwischen Beantragung und Eingang der Bonitätsprüfung ist, hängt davon ab, um welche Art der Prüfung es sich handelt. Eine kostenlose Bonitätsprüfung durch die SCHUFA, die nach dem Recht auf kostenlose Selbstauskunft jedem zusteht, dauert bis zu vier Wochen. Bei einer kostenpflichtigen Auskunft erhalten Sie das Ergebnis bereits nach ein bis drei Tagen. Elektronische Bonitätsabfragen durch dazu befugte Unternehmen dauern in der Regel nur wenige Sekunden.
Erlaubnis

Wer darf Bonitätsprüfungen durchführen?

Grundsätzlich darf ein Unternehmen vor Vertragsabschluss die Bonität seines Vertragspartners prüfen. Beim Immobilienverkauf funktioniert das Prüfen der Kreditwürdigkeit oft über die Selbstauskunft des Käufers. In der Praxis arbeitet der LBS-Makler mit dem LBS-Finanzierungsberater Hand in Hand und kümmert sich um den Finanzcheck vor der ersten Besichtigung.

 
Kosten

Was kostet die Bonitätsprüfung?

Per Recht auf kostenlose Selbstauskunft lässt sich die eigene Bonität einmal im Jahr kostenlos bei der SCHUFA erfragen. Zusätzlich dazu gibt es kostenpflichtige Angebote, beispielsweise den SCHUFA-BonitätsCheck für 29,95 € (Stand Aug2022).
Berechnung

Wie wird die Bonität berechnet?

Die Berechnung der Bonität basiert auf verschiedenen Faktoren. Neben den personenbezogenen Daten gibt es sogenannte Positiv- und Negativmerkmale. Zu den Positivmerkmalen gehören z.B. Informationen dazu, ob Kredite rechtzeitig bezahlt wurden, die Eröffnung eines Girokontos oder der Empfang einer Kreditkarte. Als Negativmerkmale hingegen gelten zu spät oder nicht gezahlte Raten, Privatinsolvenz oder ein Kontomissbrauch nach Nutzungsverbot. All diese Faktoren fließen in die endgültige Bewertung ein.

 
Die Auskunftei sammelt positive und negative Merkmale

Die Auskunftei sammelt positive und negative Merkmale

Daten

Woher stammen die Daten für Bonitätsprüfungen?

Die Auskunfteien beziehen Ihre Daten aus öffentlichen Quellen bzw. Registern und von Vertragspartnern. Zu den öffentlichen Quellen gehören z.B. Insolvenzmeldungen und Schuldverzeichnisse der Amtsgerichte. Vertragspartner sind unter anderem Banken, Inkassobüros, Kreditkartenunternehmen sowie Einzelhändler oder Telekommunikationsunternehmen.

Auskunfteien dürfen dabei keine Daten über die folgenden Informationen speichern:
  • Vermögen
  • Einkommen
  • Kaufverhalten
  • Beruf
  • Nationalität
  • Familienstand
  • Angaben zur Religion, politischen Einstellungen oder Mitgliedschaften
Interesse

Wann darf eine Bonitätsprüfung durchgeführt werden?

Eine Bonitätsprüfung darf nur unter bestimmten Umständen stattfinden. Zum einen muss von einer Vertragspartei ein berechtigtes Interesse bestehen oder eine Einwilligung des Kaufinteressenten vorliegen.

Zum anderen muss eine Vertragspartei durch den Vertragsschluss ein finanzielles Risiko eingehen, welches sie durch die Prüfung der Bonität des Vertragspartners mindern kann. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, dürfen Verkäufer eine Bonitätsauskunft bei Käufern anfordern.
negative Auskunft

Warum und wann kann eine Bonitätsprüfung negativ ausfallen?

Bei der Bonitätsprüfung gibt z.B. die SCHUFA das Ergebnis als eine Prozentzahl, den sogenannten Basis-Score, an. Hohe Werte signalisiert dabei eine gute Bonität, weil das Risiko für Zahlungsausfälle als gering eingeschätzt wird. Dagegen macht es ein Score unterhalb von 50 % Antragstellern nahezu unmöglich, einen Kredit zu erhalten bzw. eine Immobilie zu kaufen.

Ein solch niedriger Wert kommt zustande, wenn der Antragsteller bspw. Dispokredite überzogen hat, offene oder eine Vielzahl zu spät bezahlter Rechnungen aufweist oder bereits zu viele Kreditanfragen gestellt hat.
Sinn

Darum ist die Bonitätsprüfung bei einem Immobiliengeschäft sinnvoll.

Eine Bonitätsprüfung beim Immobilienverkauf kann für beide Vertragsparteien Vorteile haben:

 
Warum ist die Bonitätsprüfung für den Käufer sinnvoll?
Käufer können durch einen Bonitätsnachweis Verkäufern zuverlässig signalisieren, dass sie kreditwürdig sind. Durch die Möglichkeit, die Bonitätsprüfung kostenlos und online zu beantragen, ist der Aufwand des Nachweises bequem zu erbringen.
Warum ist die Bonitätsprüfung für den Verkäufer sinnvoll?
Um den Immobilienverkauf möglichst schnell und unkompliziert abwickeln zu können, ist es sinnvoll, bereits im Vorhinein durch die Bonitätsprüfung sicherzustellen, dass der Käufer kreditwürdig ist. Durch die Prüfung verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Käufer nach Abschluss des Vertrags nicht zahlen kann. Das reduziert gleichzeitig Aufwand und Kosten für den Verkäufer. Die Bonitätsprüfung bietet damit Schutz vor großen finanziellen Risiken durch Zahlungsunfähigkeit von Käufern.
Fazit

Zur Sicherheit für Käufer und Verkäufer

Die Bonitätsprüfung ist ein wichtiger Bestandteil beim Hauskauf bzw. -verkauf und für beide Vertragsparteien ein Nachweis für die sichere Abwicklung des gemeinsamen Geschäfts.

Sie bildet damit einen Grundpfeiler des sicheren Immobilienverkaufs und -kaufs. Die Prüfung der Bonität kann außerdem mit in den Maklervertrag aufgenommen werden. So gehen Sie sicher, dass ein Experte die Bonität Ihres Vertragspartners vor Abschluss des Geschäftes sorgfältig prüft.
Aus einer Hand

Bei der LBS

Bei der Beauftragung eines LBS-Immobilienmaklers kann sich der Verkäufer sicher sein, dass die Bonität des Käufers gecheckt ist. Hierdurch werden neben der finanziellen Sicherheit im Verkaufsprozess für Käufer und Verkäufer, außerdem noch unnötige Besichtigungstermine vermieden. 

Ihr LBS-Makler unterstützt Sie beim Hauskauf oder -verkauf in jedem Schritt. Von der Bonitätsprüfung bis zum endgültigen Vertragsabschluss – wir sind für Sie da.

 
Lassen Sie sich hier beraten

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Wichtiger Hinweis: Die vorangehenden Texte dienen der ersten Information und  Orientierung. Sie sind keine Rechtsberatung und ersetzen nicht die Fachberatung durch einen Notar oder Anwalt.
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